Wie ist das denn eigentlich. Spielen Kinder gemeinsam? Oder nebeneinander her?
Irgendwie glaube ich aus meiner Kindheit die Erinnerung zu haben, daß ich, wenn ich bei Freunden oder Freunde bei mir waren, dann haben wir gemeinsam was gespielt. Man hat sich unterhalten und Rollenspiele gemacht, gespielt eben.
Irgendwie ist das bei David anders. Er lädt sich Kumpels ein und sie spielen nur bedingt miteinander. Nicht, daß die Kumpels unglücklich damit wären. Sie kommen allesamt gerne wieder. Trotzdem finde ich das als Mutter irgendwie komisch, wenn der eine DS spielt und der andere Wii. Beide wirken jedoch sehr zufrieden. Spielen mit Autos, Legos, Playmos? Wenig. Rollenspiele? Wenig. Bewegungsspiele? Nur auf mein Anraten. Seltsam.
Ich höre jetzt von anderen Müttern, daß es bei denen nicht unbedingt anders ist. Beruhigt ja schonmal. Kommt das vielleicht erst später?! Das mit dem gemeinsam spielen?!
Ausdehnen könnte ich diese Frage übrigens auch auf die Familie. Man sitzt gemeinsam im Wohnzimmer. David baut Lego, Hape läptoppt auf der Couch und ich läptoppe an meinem Tisch. Wir sind zusammen, machen aber in dem Sinn nichts gemeinsam. Jeder ist aber glücklich. Müssen wir uns jetzt zwingen, gemeinsam etwas zu machen, wo vielleicht nur 33-66% der Beteiligten Spaß haben, nur, damit „man etwas gemeinsam gemacht hat“? Oder ist es gut so, so lange sich alle wohlfühlen?







