Ganz spontan bekommen wir morgen Abend Besuch zum Grillen! Ich freu mich!
Weblog-Archiv für 17. April 2009
Spontan
Verfasst von ehefrau am Freitag, 17 April, 2009
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Oha
Verfasst von ehefrau am Freitag, 17 April, 2009
Gerade eben habe ich die das hier hier gefunden:
Ratgeber für die perfekte Ehefrau (also mich
):
- Halten Sie das Abendessen bereit. Planen Sie vorausschauend, evtl. schon am Vorabend, damit die köstliche Mahlzeit rechtzeitig fertig ist, wenn er nach Hause kommt. So zeigen Sie ihm, dass Sie an ihn gedacht haben und dass Ihnen seine Bedürfnisse am Herzen liegen. Die meisten Männer sind hungrig, wenn sie heimkommen und die Aussicht auf eine warme Mahlzeit (besonders auf seine Leibspeise) gehört zu einem herzlichen Empfang, so wie man ihn braucht.
Wenn ich das mache, nervts Hape. Der will erst mal in Ruhe heimkommen und sich akklimatisieren. Aber gegen jeden Abend Steak hat er nix, definitiv.
- Machen Sie sich schick. Gönnen Sie sich 15 Minuten Pause, so dass Sie erfrischt sind, wenn er ankommt. Legen Sie Make-up nach, knüpfen Sie ein Band ins Haar, so dass Sie adrett aussehen. Er war ja schließlich mit einer Menge erschöpfter Leute zusammen.
Ich glaub, es hackt. Entweder er mag mich so, wie ich bin oder er kricht kein Steak.
- Seien Sie fröhlich, machen Sie sich interessant für ihn! Er braucht vielleicht ein wenig Aufmunterung nach einem ermüdenden Tag und es gehört zu Ihren Pflichten, dafür zu sorgen.
*pruust* Wenn ich das mache, haut er mir spätestens nach einer Viertelstunde eine runter, weil er fürchtet, ich sei einem Nervenzusammenbruch erlegen
- Räumen Sie auf. Machen Sie einen letzten Rundgang durch das Haus, kurz bevor Ihr Mann kommt.
Is klar, ne.
- Räumen Sie Schulbücher, Spielsachen, Papiere usw. zusammen und säubern Sie mit einem Staubtuch die Tische.
Hallo, hier wohnt auch ein Kind!
- Während der kälteren Monate sollten Sie für ihn ein Kaminfeuer zum Entspannen vorbereiten. Ihr Mann wird ühlen, dass er in seinem Zuhause eine Insel der Ruhe und Ordnung hat, was auch Sie beflügeln wird. Letztendlich wird es Sie unglaublich zufrieden stellen, für sein Wohlergehen zu sorgen.
Erst mal sollte der Mann für einen anwesenden Kamin sorgen! Ph.
- Machen Sie die Kinder schick. Nehmen Sie sich ein paar Minuten, um ihre Hände und Gesichter zu waschen (wenn sie noch klein sind). Kämmen Sie ihr Haar und wechseln Sie ggf. ihre Kleidung. Die Kinder sind ihre “kleinen Schätze” und so möchte er sie auch erleben. Vermeiden Sie jeden Lärm. Wenn er nach Hause kommt, schalten Sie Spülmaschine, Trockner und Staubsauger aus. Ermahnen Sie die Kinder, leise zu sein.
*staun*
- Seien Sie glücklich, ihn zu sehen.
Das bin ich. Immer und uneingeschränkt.
- Begrüßen Sie ihn mit einem warmen Lächeln und zeigen Sie ihm, wie aufrichtig Sie sich wünschen, ihm eine Freude zu bereiten.
Das mach ich auch. Denke ich.
- Opfere dich auf – ER ist der Chef!
Ich glaubs nicht.
- Hören Sie ihm zu. Sie mögen ein Dutzend wichtiger Dinge auf dem Herzen haben, aber wenn er heimkommt, ist nicht der geeignete Augenblick, darüber zu sprechen. Lassen Sie ihn zuerst erzählen – und vergessen Sie nicht, dass seine Gesprächsthemen wichtiger sind als Ihre.
Aaaaaaaaahja.
- Der Abend gehört ihm. Beklagen Sie sich nicht, wenn er spät heimkommt oder ohne Sie zum Abendessen oder irgendeiner Veranstaltung ausgeht. Versuchen Sie stattdessen, seine Welt voll Druck und Belastungen zu verstehen. Er braucht es wirklich, sich zu Hause zu erholen.
M-hm.
- Ihr Ziel sollte sein: Sorgen Sie dafür, dass Ihr Zuhause ein Ort voller Frieden, Ordnung und Behaglichkeit ist, wo Ihr Mann Körper und Geist erfrischen kann.
Dann soll er halt immer pünktlich den Müll rausbringen und seine Socken nicht überall liegen lassen.
- Begrüßen Sie ihn nicht mit Beschwerden und Problemen.
Wen sonst?!
- Beklagen Sie sich nicht, wenn er spät heimkommt oder selbst wenn er die ganze Nacht ausbleibt. Nehmen Sie dies als kleineres Übel, verglichen mit dem, was er vermutlich tagsüber durchgemacht hat.
Ach, der Herr hätte gerne einen Freibrief für nächtliche Eskapaden?!
Sonst noch was??
- Machen Sie es ihm bequem. Lassen Sie ihn in einem gemütlichen Sessel zurücklehnen oder im Schlafzimmer hinlegen. Halten Sie ein kaltes oder warmes Getränk für ihn bereit.
Aber selbstverständlich, Euer Hoheit.
- Schieben Sie ihm sein Kissen zurecht und bieten Sie ihm an, seine Schuhe auszuziehen. Sprechen Sie mit leiser, sanfter und freundlicher Stimme.
Ist er krank oder war er nur arbeiten?! Hat er seine Hände verloren?!
- Fragen Sie ihn nicht darüber aus, was er tagsüber gemacht hat. Zweifeln Sie nicht an seinem Urteilsvermögen oder seiner Rechtschaffenheit. Denken Sie daran: Er ist der Hausherr und als dieser wird er seinen Willen stets mit Fairness und Aufrichtigkeit durchsetzen. Sie haben kein Recht, ihn in Frage zu stellen.
Is recht.
- Eine gute Ehefrau weiß stets, wo ihr Platz ist.
Im Hundekörbchen oder was?
Keine Satire, sondern (c) Housekeeping Monthly, 1955
Stellt Euch das mal vor, das hat mal jeman(n)d ernst gemeint!!! Unfassbar. Es lebe die Gleichberechtigung, vielen Dank, Schwestern Suffragetten und all Ihr anderen Emanzen, in solchen Momenten wird mir bewußt, WAS wir Euch alles zu verdanken haben…
PS: Na, wie perfekt seid ihr?
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Uffgereescht
Verfasst von ehefrau am Freitag, 17 April, 2009
Aufgeregt ist die Ehefrau, wenn Hape42 bei seinem ersten Golfturnier weilt. Sie drückt heftigst die Daumen auf ein gutes Abschneiden!
Aber egal wie auch immer, sie ist stolz wie Bolle und kann es gar nicht erwarten, ihren Gewinnertypen abzuknutschen…
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Befremdlich
Verfasst von ehefrau am Freitag, 17 April, 2009
Befremdlich ist für mich, wenn morgens um 8 (!!!) Uhr das Telefon klingelt, mich aus dem Schlaf reißt, ich Gott sei Dank an der Nummer gleich erkenne, daß es KEIN Familienmitglied ist, also ist da schonmal alles ok. Aber dann empfängt mich am anderen Ende der Leitung überlautes Stimmengewirr in einer Sprache, die ich schlaftrunken nicht einordnen kann. Die Kinderstimme, die mich plötzlich anbrüllt, auch nicht. Immerhin kann ich dem Redestrom einen Namen entnehmen. Aha. Der asiatische Schulfreund von David. Die Kinderstimme endet abrupt, macht eine Pause. Offensichtlich bin ich gerade etwas gefragt worden. Ich habe aber keinen Schimmer, was. Das frage ich dann auch. Was? Ich höre Worte wie „Schwester“, „Geburtstag“, „mitkommen“. Hm. er will wohl seine Schwester mitbringen. Ich murmele „ja, klar, kein Problem“. Aber da ist das Gespräch schon unterbrochen. Befremdlich. Ich wanke wieder zurück in meine Schlafstatt, doch als ich mich gerade wieder eingekuschelt habe, klingelt das gottverdammiche Telefon schon wieder.
Ich dackele wieder zum Apparat, die gleiche Nummer, das gleiche überlaute Stimmengewirr. Diesmal werde ich von einer etwas tieferen Kinderstimme etwas leiser angesprochen und wörtlich gefragt: „wie ist die Hausnummer von David, oder die Ort, oder das Haus wo David wohnt oder die Straße?“ Äh. Was jetzt genau. So langsam bahnt sich ein klitzekleines bißchen Ärger den Weg zu meinem Bewußtsein. Ey, du kleines Früchtchen, der mich in den Ferien um acht Uhr morgens aus dem Bett schmeißt, guck doch auf dem Umschlag, da steht Davids komplette Adresse drauf! Immer noch heiser und schlaftrunken antworte ich dennoch überraschend freundlich: „David wohnt in der xxxstraße nummer y, das ist in der Nähe der Schule. Aber die Adresse steht ja auch…“ – „auf dem Umschlag“ will ich eigentlich sagen, da tuutet mir der Hörer schon wieder entgegen, direkt nachdem ich ein erleuchtetes „aaaaaaaaaah!“ gehört habe. Offenbar hat der Knabe gerade die Adresse entdeckt. M-hm.
So im Nachhinein frage ich mich jetzt, ob das beim ersten Telefonat wirklich der Schulfreund war oder etwa dessen Schwester, die gefragt hat, ob sie auch mitkommen darf. Interessant. Hoffentlich hat er nur eine Schwester, sonst wirds mit den Mitgebseln kritisch.
Und was zum Geier geht bei denen vor, daß die Eltern um diese Uhrzeit dermaßen laut miteinander reden und kein bißchen Acht geben, daß die Plagen keine rechtschaffenen Langschläfer aus dem Bett schmeißen?!
Egal, jetzt haben wir schon 5 von 8 Zusagen, das wird eine tolle Party!
Ich freu mich schon drauf!
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