Das Leben der Ehefrau

Archiv für März 2009

Geklappt!

Verfasst von ehefrau am Montag, 30 März, 2009

Seit eben befindet sich meine komplette Mediathek ohne den geringsten Verlust auf der portablen Externen! Es hat also mal etwas „einfach so“ geklappt!

TSCHAGGA! :D

Das hast du fein gemacht, mein liebes iTunes!!! Danke!

Danke auch an den apple.support!

Ich bin dann mal am vollpacken…

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Doof, ey

Verfasst von ehefrau am Montag, 30 März, 2009

Mist, da habe ich doch im letzten Jahr im Schweiße meines Angesichts unseren Terrassenkamin renoviert. Und heute morgen beim Hochdruckreinigen hab ich dann gesehen, daß sich da schon der Schimmel oder was auch immer meldet.

An einigen Stellen bildet sich auf der Farbe ein weißes Pulver, das mit Bürsten einfach weggeht. Aber am Sockel des Kamins bilden sich Farbbläschen, die schließlich aufplatzen, und dann seh ich darunter die Mauer. Das ist sehr doof.

Hätte ich da irgendwas grundieren müssen?! Wenn ja, mit was?

Ich hab noch Restfarbe vom letzten Jahr. Ich hoffe, die ist nicht eingetrocknet, dann bessere ich damit nämlich die Stellen erst mal aus. Aber ist schon sehr ärgerlich, wenn das jetzt gleich wieder kaputt geht, wo ich mir so viel Mühe damit gemacht habe!

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Ganz anders

Verfasst von ehefrau am Sonntag, 29 März, 2009

Liebling hatte die zündende Idee, jetzt alles doch ganz anders zu machen!

Nämlich wies er darauf hin, daß mein Laptop in wenigen Wochen ( ;) ) wieder zu klein sein wird, selbst wenn die iTunes Mediathek auf e: liegt. Ich habe gerade nämlich jede Menge Podcasts abonniert… :D

So langsam erschließt sich auch mir wieder ein Stückchen mehr der digitalen Welt… (Besser spät als nie!)

Jetzt machen wir es also ganz anders. Ich bekomme eine portable externe Festplatte! Da gibts welche mit 300 GB, das ist mehr, als mein Früchtchen und mein Laptop zusammen haben. Naja, fast. Aber auf jeden Fall ist die Lösung die gescheiteste! Dann kommt die Mediathek komplett auf die externe, und die ist klein genug, dass sie immer dabei sein kann und auch auf meinem Minischreibtisch keinen nennenswerten Platz wegnimmt. Außerdem braucht die, wenn ich das richtig gesehen habe, nicht auch noch eine extra Stromversorgung. Sehr fein.

Das wird eine gute Lösung werden, ich fühls!

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Das kleine C:

Verfasst von ehefrau am Freitag, 27 März, 2009

Heidenei, die ganze Zeit hab ich es vor mir hergeschoben. Aber dann habe ich mein Geburtstagsgeschenk bekommen. Ich hätte damit rechnen müssen, denn schließlich ist April. ;) War ja letztes Jahr nicht anders. Und wenn ich mein Geburtstagsgeschenk seiner sinnvollen Bestimmung (ich sach nur 120 GB, hoahoahoa, für echte Kerle!) zuführen will und Windows trotzdem funktionieren soll, muss ich die Sache in Angriff nehmen:

Ich muß die iTunes-Mediathek verschieben. Von C: nach E:. Difficile Sache. Man liest irgendwie dauernd von verlorengegangenen Inhalten, zerstörten Wiedergabelisten und hassenichtgesehen. Jetzt hab ich vorgestern für das Geschenk schonmal sehr mutig iTunes 7.0 upgegradet auf 8.0.1. Da das reibungslos funktioniert hat, bin ich forscher geworden. Heute habe ich die Mediathek zusammengelegt. Und was soll ich sagen, auch das klappte!

Mich auf der Erfolgsschiene wissend habe ich sofort anschließend ein Sicherheitsbackup auf der Externen hinterlassen. Besser vorher als hinterher fluchen, nicht wahr. Soweit so gut. Eigentlich ist jetzt alles bereit. Auch den passenden Supportbeitrag bei apple.com hab ich geladen. Aber noch trau ich mich nicht! :D

Der letzte mutige Ruck fehlt mir noch. Heidenei…

Dabei hätte es nur Vorteile, ich könnte endlich alle CDs einlesen, im Gegensatz zu C: ist bei „DemGrossen“ nämlich noch vieeeeeeel Platz! :D

Naja. Vielleicht nach unserem Abendprogramm: Wir gehen in den Zirkus! :D

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Heimweh?!

Verfasst von ehefrau am Dienstag, 24 März, 2009

Heute hatte das Kind einen Ausflug. Sie fuhren mit dem Museumsbus einige Orte weiter, um sich ein altes Dorf anzuschauen. Dabei wurde gewandert, ein Museum angeschaut, gegessen und gespielt. Der Ausflug begann eine Stunde später als der normale Unterricht, dauerte aber genausolange wie die Schule immer dienstags.

Jetzt kam das Kind nach hause, tief betrübt. Er habe sich den ganzen Ausflug anders vorgestellt und habe „die ganze Zeit geweint, weil er solches Heimweh hatte“.

Na doll. Muss ich mir jetzt Sorgen machen? Vorletzte Woche wurden wir Donnerstags gebeten, David von der Schule abzuholen, er sei wohl krank und habe Heimweh. Da hatte sich rausgestellt, daß er wohl ziemlich am Ende mit seiner Kraft war, da brauchte er wohl eine Pause. Aber heute?

Hatte er wirklich Heimweh, oder hatte er nur keinen Spaß an Ausflug/zu kalt/zu nass/zu faul so weit zu Fuß zu latschen? Der Ausflug war gemeinsam mit einer 1. Klasse, von der die Hälfte der Kinder mit ihm in einer Kindergartengruppe war. Er kannte also viele viele Kinder.

War er wieder müde? War ihm die Situation zu fremd?

Ob und was die Lehrerin mitbekommen hat, kann ich nicht sagen, auf jeden Fall hat sie nicht merklich für ihn reagiert. Finde ich aber auch gut, sie wollte sicherlich vermeiden, ihm durch großes Mitleid Tür und Tor für Dauergejammer zu öffnen. Ein Kind aus seiner Klasse hat ihn deswegen sogar ausgelacht. Vielleicht dachte die Lehrerin, je weniger Wirbel sie darum macht, desto besser für das Kind.

Schließlich ist er jetzt fast 7 und sollte durchaus einen Vormittag ohne Mama bewältigen können.

Warum hat er jetzt nur so Anwandlungen? Sind das die Nachwirkungen vom Springen?

Wie gehe ich jetzt damit um? Ich kann Heimweh gut nachvollziehen, ich kann mich noch heute an Situationen aus meiner frühen Kindheit erinnern, wo ich selbst daran litt. Aber wenn er in der Schule anfängt zu weinen, dann stellt er sich selbst ins Abseits. Dann lachen ihn die anderen aus, 100 %. Er hat sich vielleicht auch gewünscht, daß er jetzt gepäppelt und getröstet wird, das war aber nicht der Fall. Darüber hat er sich ganz schön empört, keiner habe ihn richtig getröstet.

Ich habe ihm jetzt vorgeschlagen, daß er sich ein kleines Stofftierchen mitnimmt, damit er es kurz drücken kann, wenn er merkt, das Heimweh kommt. Ich habe ihm angeboten, ihm ein Foto von uns Eltern mitzugeben, das er sich anschauen kann, wenn er traurig ist. Ich hab ihn auch ermahnt, daß er versuchen muss, sich in einer solchen Situation zusammenzureißen, damit er sich nicht mit Weinen so ganz weit runter zieht. Ein weiterer Tip von mir war, sich abzulenken, sich ein Kind zu suchen, mit dem er sich unterhalten kann, etwas zu singen, zu spielen. Ich weiß aber nicht, wie herzlos das jetzt von mir war. Zumindest war er auch über mich empört, weil ich ihn jetzt nicht ausschließlich mit „och du armes kleines Butzilein!“ getröstet habe. Habe ich da jetzt richtig reagiert, ist das nicht auch ein Stück Erwachsenwerden, was jeder lernen muss? Oder wirft mir das mein Sohn noch in 30 Jahren fort: „Damals Mama, damals hat du mich nicht getröstet und sieh, was deswegen aus mir geworden ist!“ Und dann zeigt er mir seiner Überweisung zum Psychiater. Oder so. Kann aber auch sein, daß ich mich da grade reinsteigere ;)

Was kann ich denn noch tun? Hat jemand eine Idee?

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Wer den Schaden hat…

Verfasst von ehefrau am Samstag, 21 März, 2009

Meine mittlere Schwester bloggt noch nicht, daher muss ich heute die Geschichte erzählen, die ihr gestern widerfahren ist.

Sie wollte kurz was im Garten kruscheln. Ging dann, so wie sie war im T-Shirt durch die Terrassentür in den Garten. Sohnemann (6) kam kurz hinterher, um zu sehen, was Mama treibt. Ging dann wieder rein.

Ein paar Minuten später versuchte meine Schwester selbiges. Also reinzugehen. Ging aber nicht. Tür war nämlich zu. Von Innen von Sohnemann zugemacht. :mrgreen: Schwester ruft. Klopft. Schreit. Brüllt. Sohn hört aber nix. Schwester geht ums Haus rum, klingelt. Klopft. Brüllt. Sohn hört weiterhin nix. Schwester friert. Schwester ruft, schreit, brüllt, sofern möglich, noch lauter. Mittlerweile wird die ganze Straße auf das Geplärre aufmerksam. Schließlich erbarmt sich eine Nachbarin, sie sucht meine Schwester, die die Ursache für den Krach zu sein scheint, auf. „Sahnsemol Frau SchweschdavonderEhefrau, is bei Ihne alles ok?“

„Ei nä, irschendwie net,“ antwortet meine Schwester, „mei Sohn hat misch ausgesperrt, un jetzt scheinda misch net se heere, uff  jeden Fall machda mir net uff!“ Daraufhin bietet die nette Nachbarin an, irgendwo anzurufen. Also ruft meine Schwester bei sich zuhause an, aber das ist genauso vergeblich wie das Rufen und Brüllen. Also ruft sie meine Mama mit Ersatzschlüssel an.

Die springt in Jacke und Schuhe und saust quer durch den Ort zu meiner Schwester Heim. Während meine Schwester da also vor dem Haus im einzigen Sonnenfitzelchen steht und wartet, drängen die fiesen Gedanken in ihr Hirn: „Dem Kind wird doch nichts passiert sein?! Was wenn er die Treppe heruntergefallen ist und irgendwo verblutet, und deswegen nicht aufmachen kann?! MEIN ARMES KIND!!!“

Als meine Mama ankommt, ist Schwester mit den Nerven, wie man sich vorstellen kann, ziemlich am Ende. Meine Mama schließt auf, wird von meiner Schwester quasi zur Seite geschubst, die dann so schnell sie kann die Treppe hinaufhechtet. Nirgendwo liegt ein blutendes, sterbendes Kind. Nein. Eher im Gegenteil.

Sohnemann saß auf dem Bett und spielte DS. Das war alles. Er hatte alle Türen auf dem Weg zu seinem Zimmer schön ordentlich angelehnt, die Wärme soll ja drin bleiben. Außerdem macht DS spielen nur Spaß, wenn man die lustige Musik schön laut mithören kann. Da saß er also, und wunderte sich sehr über seine aufgelöste Mutter, über die plötzliche Anwesenheit seiner Oma und den allgemeinen Aufruhr, der auf einmal, mitten im schönsten Spiel, in seinem Zimmer herrschte.

Hach, solche Geschichten schreibt das Leben. Ich muss immer noch kichern. :mrgreen:

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Ungerecht

Verfasst von ehefrau am Mittwoch, 18 März, 2009

Ah ja. Mein Herr Sohn, der noch bei den HA sitzt bemerkt soeben:

„Mama, das ist ungerecht, Papa und ich müssen arbeiten und du machst dir einen freien Tag!“

Oh. Ein freier Tag für mich? Prima, dann werd ich waschen, kochen, bügeln, einkaufen, Kind hüten, HA überwachen, aufräumen, schmusen, vorlesen und alles andere sofort beenden und mich meiner Freizeit widmen. Danke!

Selbst mein Kind hat schon sexistische Ansichten. Ham die Blagen das in der Wiege drin oder was?!

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Mittwoch Morgen

Verfasst von ehefrau am Mittwoch, 18 März, 2009

Mittwoch Morgen in Deutschland.

Die Sonne scheint. Vor strahlend blauem Himmel.

Gut, es ist bärisch kalt, aber die Sonne hat schon richtig Kraft und wird den Rauhreif schnell besiegen.

Die Vögel zwitschern.

Rübe sitzt vor der Terrassentür und kann es nicht fassen, warum sein Frauchen ihn nicht jetzt sofort in den Garten läßt. Zu den frischen Gerüchen, den Katzen und dem Sonnenschein. Er findet arbeiten müssende Frauchen echt doof.

Ich werde mit meinen Kinderchens heute Vogelstimmen anhören und die dazu passenden Vögel in einem Bestimmungsbuch anschauen. Wenn das nicht zum Frühling passt…

Ich bin froh, daß ich die neuen Stauden noch nicht gepflanzt habe, heute und in den nächsten Nächten wirds nochmal richtig frostig.

Ich wünsche Euch einen schönen Tag!

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Frühlingsgefühle

Verfasst von ehefrau am Dienstag, 17 März, 2009

Heute:

2 mal eine Stunde im Garten gewerkelt

1 Stunde spazieren /radfahren mit David

bis 18:30 Uhr Rollos oben und KEIN künstliches Licht in den 4 Wänden notwendig

unbändige Lust auf einen riesengroßen Eisbecher

zum ersten Mal in diesem Jahr ein beim draußen Spielen aufgeschlagenes Knie

Winterjacke eingemottet, auf Jeansjacke-Daunenwesten-Kombination umgestiegen

Jede Menge Nachbarn getroffen, die man den Winter über nie trifft

zum ersten Mal (überhaupt!) gefreut, daß die Magnolie bald blüht

5 mal mindestens die Wettervorhersage kontrolliert, ob es wärmer und schöner wird

Fazit:

Es wird. Langsam aber sicher.

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Zitat

Verfasst von ehefrau am Montag, 16 März, 2009

Auch den Möbelpackern sind Leute zuwider, die viele Bücher lesen. Aber sie haben wenistens einen guten Grund dafür!

[Gabriel Laub]

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