David mag gerne Berliner, aber nur ungefüllt. Gibtshiernisch.
Also mache ich sie selbst. Zwar nicht nach Bäcker Süpkes Superduperfachmannrezept, das ist mir einfach zuviel mit Temperatur beachten und so
, also mache ich es auf meine Pimaldaumenhausfrauenaugenmaßweise.
Aber ich bin äußerst zufrieden, man sieht den typischen hellen Streifen in der Mitte und wenn man die Teiglinge vor dem Fettbad noch ordentlich gehen läßt, gibts auch keine großen Blasen. Ich mache Euch mal den Mund wässrig:
vor der Garnitur und
danach.
Ich kann euch garantieren, sie sind super lecker. David hat schon 3 verputzt und ich *räusper* 4.
Hier das Pimaldaumenhausfrauenaugenmaßrezept:
250 g Mehl - in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken
~ 80 ml (ein kleines Schüsselchen halbvoll
) Milch - in der Mikrowelle ganz leicht erwärmen
~ 10 g frische Hefe – in die warme Milch bröckeln
1 TL Zucker - zur Hefemilch geben und verrühren
Die Hefemilch in die Mehlmulde gießen, mit ein wenig Mehl zu einem leichten Brei verrühren, ca. 15 min gehen lassen.
1 EL Butter
1 Ei
1 Handvoll Zucker
1 Prise Salz
Alles zum Vorteig geben und mit dem restlichen Mehl drumherum verkneten. Bei Bedarf noch ein wenig angewärmte Milch dazugeben. Ordentlich kneten. Falls dabei das Rührgerät abkackt, einfach mit den Händen weiterkneten!
Der Teig sollte nicht zu weich und flüssig sein. 30 min gehen lassen. Wieder durchkneten und ca. 1 cm dick ausrollen. Mit einem Glas Scheiben ausstechen, ca. 8 cm Durchmesser. Wieder 10 – 15 min gehen lassen, am besten zwischen zwei Tüchern.
Ca. 1 kg Pflanzenfett - in einem Topf erhitzen, nicht allzuheiß! Sobald Bläschen an einem Holzlöffelstiel aufsteigen, fange ich an.
Immer 3 – 4 Teiglinge ins Fett geben, einige Minuten auf der einen Seite anbräunen lassen, den gewünschten Bräunungsgrad beachten. Dann die Berliner umdrehen, auf der anderen Seite fertig backen. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Alle Teiglinge verbacken. Mit Puderzucker o.ä. bestäuben und genießen. Lecker!
Ich hoffe, Bäcker Süpke verzeiht mir mein amateurhaftes Arbeiten, mit seinen Kunstwerken sind meine Berliner sicher nicht zu vergleichen, aber allemal köstlich!