Ich bin ja nicht religiös. Quasi gar nicht. Quasi das Gegenteil.
Vermutlich verstehe ich daher auch den Sinn des Fastens nicht. Ich bin schlank, habe laut Wii Fit mein Idealgewicht (trotz der Love Handles
)und BMI von 21schießmichtot. Trotzdem bin ich ein ausgesprochener Genussmensch. Wenn ich was Leckeres zu futtern habe, ist die Welt in Ordnung. Ein gutes Stück Käse oder Wurst, lecker Obst oder Gemüse, die Qualität muss einfach stimmen.
Wieso finde ich dann eher zu mir, wenn ich den ganzen Tag nur Wasser, Tee und ein Glas Saft nippe? Was bringt mir das? Reinigt das echt den Körper oder die Seele? Warum muss die gereinigt werden, die wird doch nicht schmutzig? Warum muss ich darben, um mich gut zu fühlen? Das klingt in meinen Ohren so katholisch, tschuldigung, es kommt der in den Himmel, der sich auf Erden das größte Martyrium selbst auferlegt hat.
Außerdem finde ich dieses Heilfasten gesundheitstechnisch bedenklich bis grenzwertig. Viele machen das ja ohne ärztliche Begleitung, da kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Wieder andere machen das zum Abnehmen, dabei ist der Bumerangeffekt bei Ende enorm groß. Zum Abnehmen also gar nicht geeignet. Ich versteh es einfach nicht. Ich lasse es mir gerne gut gehen, und nicht gerne schlecht.
Aber vielleicht könnt ihr mir ja ein paar Argumente liefern?








