Das Leben der Ehefrau

Weblog-Archiv für 15. Dezember 2008

Ekelig

Verfasst von ehefrau am Montag, 15 Dezember, 2008

Ich finds eklig, wenn mir beim Essen ein Mensch gegenüber sitzt, der deutlich den Kindesbeinen entwachsen ist, sich aber dennoch beim Essen immer die Mundwinkel mit Salatsoße und ähnlichem bekleckert, und das dann nicht merkt und nicht ableckt. Brrr, ich muss da immer hinschauen und mich ekeln.

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15. Türchen

Verfasst von ehefrau am Montag, 15 Dezember, 2008

Hihi… Eins der bezaubernsten Lächeln, die es gibt! :lol:

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Oh what a night

Verfasst von ehefrau am Montag, 15 Dezember, 2008

Irgendwie habe ich es gewußt. Es war drin in meinem Kopf, ich weiß nicht woher. Auf jeden Fall war ich ganz sicher, dass sie kommen werden. Hape hat mir nicht geglaubt. Er dachte, ich spinne. Vollkommen bescheuert, meinte er. Dabei blieb doch keine Zeit mehr! Sie kamen immer näher, man sah schon die leuchtenden Streifen am Himmel, wie viele kleine Meteoriten, die in der Athmosphäre verglühen. Ich argumentierte, ich flehte und bettelte. Schließlich willigte Hape ein, wegzufahren. Wir packten David und Rübe ins Auto, ein paar wenige wichtige Kleidungsstücke mußten ausreichen. Es war keine Zeit für ausschweifendes Packen. Mit dem Auto flogen (!) wir durch die Straßen. Es war dunkel. Gegen 21:00 Uhr. Überall leuchteten Leuchtreklamen. So unnatürlich grell brannten sie sich in meine Netzhaut. Menschen waren unterwegs. Fröhlich kamen sie aus Gaststätten, machten sich gutgelaunt auf den Heimweg. Einige Familien kannte ich. Keine Zeit zum Winken.Gerade als Hape bemerkte: „Siehst Du, es ist alle sganz normal! Keiner hat Angst, nichts wird passieren!“ schlug sie ein. Ich konnte einen Sekundenbruchteil ihren Verlauf vom Himmel auf die Erde verfolgen. Es gab einen riesig lauten Knall, als die Feuerkugel ca. 20 m entfernt von dem Punkt, an dem wir gerade schwebten, mitten auf einer Kreuzung in den Boden fuhr. Explosion. Schreie. Helles Licht. Ich spüre die Druckwelle und die Hitze auf meiner Haut. Gut, daß wir schon in der Luft waren. So spülte uns die Druckwelle weg vom Geschehen. Hape konnte es nicht fassen, er war wie erstarrt. Ich schrie: „Weg hier!“ und er gab Gas.

„Mama, meine CD geht nicht!“ Hä, was?! „Mama, ich kann nicht schlafen und die CD geht nicht!“ Das ist David. David der neben meinem Bett steht. EIn Blick auf meinen Wecker verrät, daß es 03:00 Uhr in der Nacht ist. Nur ein Traum. Boah, aber was für einer. Wie real, wie logisch schlüssig. Als würde ich einen Film sehen. Entsetzlich. Die ganze nacht kann ich die Erinnerung daran nicht mehr abschütteln.

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