Heimatvertriebene
Verfasst von ehefrau am Mittwoch, 28 Mai, 2008
Ich habe eben eine gefühlte Million Insekten, Krebs- und Weichtiere aus ihrer Heimat vertrieben. Und zwar habe ich mich an die ungeliebteste aller Hausarbeiten gewagt: Die außerhäusische Kellertreppe vom Herbstlaub und Winterschmutz zu befreien.
Erst mußte ich den Heckenschnitt, den ich am Fuß der Treppe gelagert hatte, bis ich Zeit finde, ihn zum Wertstoffhof zu bringen ***, wieder heraufzerren. Dann sämtliches Viechzeug, das nicht schnell genug wegkrabbeln kann, mitsamt dem Laub zusammenkehren und in die Biotonne verfrachten. Und schlussendlich mit Gartenschlauch und Bürste die Treppenstufen einzeln sauberschrubben. Ein Traumjob, wie ihr seht.
Jetzt bin ich total nass und dreckig und muss erstmal duschen. Aber ich wollte Euch doch an diesem wunderbaren Erlebnis teilhaben lassen. Und jetzt schließ ich die Terrassentür, bevor die Heerscharen heimatloser Krabbel- und Kriechtiere am Ende noch ihre Heimstatt in unseren vier Wänden suchen…
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*** Wie ich heute vom Nachbarn erfahren habe, war das völlig unnötig. Hier gibt es nämlich eine Baumschnitt-ABHOLUNG. Man muß die Äste und Zweige nur zu „handlichen Bündeln“ verschnüren, dann beim Abfallverband anrufen, und die kommen es dann abholen. Das ist eben der Nachteil, wenn man „Zugezogener“ ist. Dann weiß man sowas nicht und lagert den Baumschnitt den kompletten Winter über unnötig im Kellerloch, statt ihn sofort abholen zu lassen. Grmbl.








bonafilia sagte
oh sowas praktisches…Baumschnittabholung….gibst bei uns nicht.
Sei stolz auf deine Arbeit, sieht sicherlich toll aus.
LG
Ps: so ein Hollerküchle hätt ich nun auch gern..*Magen knurrt*
Alber ist… « Das Leben der Ehefrau sagte
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