Das Leben der Ehefrau

Archiv für Dezember 2007

Prost Neujahr!!!

Verfasst von ehefrau am Montag, 31 Dezember, 2007

Ehefrau samt Familie wünscht allen Menschen auf der Welt ein glückliches, gesundes, frohes, gesegnetes, harmonisches, friedliches, freundliches und überhaupt wunderschönes Jahr 2008!!!!

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Der Mann und das Steak

Verfasst von ehefrau am Freitag, 28 Dezember, 2007

Nachdem ich meinen Mann Hape42 heute schon zum zweiten Mal von Steak habe kommentieren sehen, drängt sich mir die Frage auf: Was will er mir damit sagen?

Ok, in den vergangenen Tagen war kein Steak (im Ganzen) auf unseren Speiseplan. Und auch für die nächsten Tage ist keines eingeplant. Muss ich mir jetzt Sorgen machen?

Wessen Mann ist genauso rindersteakfixiert wie meiner? Ist das nur eine Phase? Oder liegt das in den männlichen Genen? Sind ernste Folgen zu erwarten, wenn das Stück tote Kuh einmal ausbleibt?

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Alles Besch***!

Verfasst von ehefrau am Donnerstag, 27 Dezember, 2007

Der Weihnachtsmann wollte unserem Rübe eine besonders große Freude machen, als er ihm eine riesengroße Tüte Schweineohren zum Knabbern schenkte.

Rübe liebt Schweineohren, die kaut und knatscht er bis zur Verzückung.

Leider ist auch wenn „Piggy“ und „100 % Schweinehaut“ auf der Packung draufsteht, und der Inhalt so aussieht wie ein plattgedrücktes Schweineohr noch lange kein richtiges Schweineohr drin!

Nein, statt dessen handelt es sich um Schweinehautstücke, die gefaltet und in Ohr-Form gepresst wurden! Die einzelnen Teile riechen sogar für Rübe besonders unangenehm, so irgendwie nach Farbe oder Gummi, ich habe den Eindruck, die Teile wurden auch noch gefärbt.

Schade, da hat der Weihnachtsmann die sündteure Leckerei für Zwischendurch wohl umsonst gekauft. Aber da weiß er jetzt wenigstens Bescheid, gute Ware gibts dann doch nur beim Fressnapf oder auf dem Flohmarkt, wenn der Heimtierutensilienmann mit seinem Stand wieder da ist.

Hmpf.

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Telefonat mit Toys“R“Us

Verfasst von ehefrau am Donnerstag, 27 Dezember, 2007

Ich habe heute Morgen relativ früh mit oben genannten Spielwaren-Discounter telefoniert. Zwecks „Wii“, Ihr wisst schon, das verspätete Geschenk.

Nun ja, jedenfalls war meine Anfrage auf die Wii an diesem Morgen (gegen 11:00 Uhr) die ca. 20. und die nette Servicekraft am Telefon meinte, sie hätten heute pro Stunde ca. 15-20 Wiis verkaufen können, so sie denn welche vorrätig gehabt hätten.

Was sie mir leider nicht mitteilen konnte war, wann es denn wieder welche gibt.

Mist. Geduld ist nu so gar nicht meine Stärke.

Ein badischer Grussvater meines Mannes hat in solchen Fällen immer bemerkt: „Hureglump v’reckts!“

:mrgreen:

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Das bisherige Weihnachten

Verfasst von ehefrau am Dienstag, 25 Dezember, 2007

War toll!

Faul herumgelegen, mindestens eine Tonne Lego verbaut, viel genascht, wenig gekocht, trotzdem lecker gegessen, so muss das sein.

Ok, am Mittagsschläfchen arbeiten wir noch. Erst weckt mich Hape beim einduseln, dann David. Aber gut, warum soll es an Weihnachten anders sein als sonst.

Rest-Fleisch vom Fondue vernascht, und zwar verpackt in einer köstlichen scharfen Thaisuppe. Das ursprünglich geplante Menü haben wir kurzerhand auf morgen verschoben, begründet im akuten Mangel an Kochlust.

So harmonisch und entspannt sollten alle Tage sein… *räkel*

Ach ja, der Lego-Sternenzerstörer ist eben fertig geworden!

:D

 

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Jetzt haben wir die Bescherung!

Verfasst von ehefrau am Montag, 24 Dezember, 2007

Wie Ihr seht, war es bei uns soweit:

schone-bescherung.jpg

Wir wünschen allen Lesern, Bloggern, unserer gesamten Familie samt allen Anhängen und allen Menschen auf der Welt

FROHE, BESINNLICHE WEIHNACHTEN!

Hoffentlich habt Ihr alle es genauso schön wie wir gerade!

So, jetzt ruft Davids Lego und unser Fondue. Schönen Abend!

Die Ehefrau, Hape42, David und Rübe

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Alles Tüntel!

Verfasst von ehefrau am Sonntag, 23 Dezember, 2007

Meine Mama hat ein Wort für Gegenstände, die den ihnen zugewiesenen Nutzen so gar nicht erfüllen und beim bloßen Hinschauen schon dahinscheiden, kurz, für Dinge die schlicht nichts taugen: TÜNTEL.

Tüntel lässt niemanden kalt, insbesondere nicht meine Mutter. Aber auch ich möchte jetzt gerne mal meinen Unmut kundtun: In meinem Haushalt gibts leider auch Tüntel.

Ich habe jede Menge Holzbrettchen, groß, klein, teuer, billig, zum drauf schnibbeln oder zum drauf Frühstücken.

Und allen ist eins gemein: sie sind rissig und verbogen. Hmpf.

Warum machen diese Holzdinger das? Sie reißen an den Stellen, an denen die Holzlatten ursprünglich miteinander verleimt waren, einfach auf und es bildet sich eine Lücke. Und irgendwann biegt sich die eine Hälfte vor dem Riss nach unten, die andere nach oben. Was mach ich falsch?

Ich lasse Holzbrettchen nie im Wasser liegen, stelle sie nie in die Spülmaschine und zum Reinigen wische ich sie nur mit einem feuchten Lappen ab. Liegt das am Holz, das verwendet wurde?!

Woher bekomme ich denn mal ein paar runde Frühstücksbretter, bei denen nicht nach einigen Wochen die Krümel durch die Ritzen auf den Tisch fallen, sodass ich das Brett eigentlich weglassen und gleich auf dem Tisch essen könnte?!

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Verspätetes Weihnachtsgeschenk

Verfasst von ehefrau am Sonntag, 23 Dezember, 2007

So ein Mist, das Weihnachtsgeschenk für mich wird leider Verspätung haben und zu Weihnachten auf keinen Fall unterm Christbaum liegen.

Und ob wir das Geschenk an Silvester schon „attackieren“ können, ist auch fraglich. Hier seht ihr mehr.

Sind die doof.

Jetzt muss ich mich an Weihnachten am End noch mit meiner Familie abgeben?!?!

;)

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So, jetzt!

Verfasst von ehefrau am Samstag, 22 Dezember, 2007

GESCHAFFT!!!

Der Stress liegt hinter uns!

Letztes Wochenende 300 km ins Saarland gefahren, dort Geburtstag gefeiert und dann meine Mama mit nach Hause genommen.

Die Woche mit meiner Mama verbracht, nebenher noch das weihnachtliche Menü geplant und dafür eingekauft. Und ganz nebenbei noch gearbeitet, natürlich.

Dann am Freitag meine Mama wieder heimgebracht (300 km) und von dort aus gleich weitergefahren zu Schwiegermuttern (nochmal 150 km). Dort um 20:00 Uhr angekommen und angefangen, uns die Bäuche vollzuschlagen und damit bis heute um 17:00 Uhr nicht aufgehört. Dann nach Hause gefahren.

Jetzt sind wir daheim. JETZT kann Weihnachten kommen!

*freu*

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Gespräch mit einer Nachbarin

Verfasst von ehefrau am Freitag, 14 Dezember, 2007

Ich habe mich heute Nachmittag kurz mit einer Nachbarin, Frau A, unterhalten. Die Dame dürfte so zwischen 65 und 70 Jahre alt sein, wirkt aber sehr rüstig. Sie fährt immer noch mit ihrem Mann mit dem Rad durch die Gegend.

Gegenstand des Gesprächs war eine kürzlich verstorbene Nachbarin, nennen wir sie der Einfachheit halber Frau E. Ein ganz tragisches Thema, Frau E war seit mehreren Jahren Witwe, trank, war mit ihren Kindern entzweit und außer Haus kaum anzutreffen. Sie war quasi unsere „Phantomnachbarin“. Aber um Frau E gehts jetzt gar nicht.

Während unseres Gespräch erzählte Frau A vom benachbarten Kebap-Verkäufer, der sich jahrelang um Frau E gekümmert habe und dem sie zum Dank ihr Haus hinterlassen habe. Soweit gar nicht schlimm. ABER Frau A hat diesen Mann die ganze Zeit über nur entweder als „den Türken“ oder „den Ausländer“ bezeichnet. Ich kenne den Mann, das ist noch ein relativ Junger, redet akzentfrei Deutsch, sieht ordentlich aus und scheint recht nett zu sein, immerhin hat er sich wirklich lange um Frau E gekümmert. Was mich so stört ist dieses muffige, braune Denken, das immer noch in den Köpfen von „echten Deutschen“ verankert ist.

Warum reduzieren diese ollen, verknöcherten Rentner den jungen Mann einzig auf seine Herkunft? Das spielt doch verdammt noch mal überhaupt keine Rolle, ob dessen Eltern nun türkischer oder deutscher Herkunft sind?! Warum nennen sie ihn nicht „den Mann vom Kebapstand“? Oder „den Mann, der immer nach Frau E geschaut hat“? Ich frage mich jetzt, ob die Tatsache, dass Frau E ihm aus Dankbarkeit ihr Haus hinterlassen hat, weniger schlimm und erwähnenswert wäre, wenn der gute ein Deutscher wär?

Ich finde es einfach so schrecklich, dieses Denken vergiftet immer noch so sehr die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund. Indem man einen Mitmenschen nur als „den Türken“ bezeichnet, zeigt man doch akuten Respektmangel, oder? Dahinter steckt meines Erachtens eine Haltung die immer noch aussagt, dass ein Mensch mit ausländischer Herkunft weniger „wert“ ist, als einer mit deutscher.

Ist doch scheißegal, ob das ein Jude, ein Türke, ein Deutscher oder ein Autoverkäufer ist, gottverdammich, der Mann ist offensichtlich nett und hat sich ein wenig um einen einsamen Menschen gekümmert. Ist auf jeden Fall mehr, als Frau A gemacht hat. Dafür hat er auf jeden Fall MEINEN Respekt.

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