Heut war Elternsprechtag, jeder durfte 20 Minuten mit den Erzieherinnen über sein Kind „plaudern“.
Und es stellte sich heraus, dass sich seit Sommer nicht wirklich viel geändert hat bei unserem Sprössling.
Besser geworden ist:
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er kommt beim Erzählen schneller zum Punkt, bleibt beim Thema und wird so seine Geschichte schneller „los“, was allen anderen das Zuhören extrem erleichtert…
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er kann jetzt im Kiga immer nur noch bis 10:00 uhr morgens mit Lego bauen, danach „muss“ er sich auch anderen Sachen widmen, wie Lernblätter oder Angeboten, die die Erzieherinnen durchführen. Das klappt ganz gut, er macht mehr mit.
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er setzt sich mehr mit anderen Kindern auseinander, hört sich deren Argumente an und zieht sie zumindest ab und an ins Kalkül. Immerhin.
Nicht besser geworden ist leider sein permanenter Drang, im Mittelpunkt zu stehen.
Er muss beim Mittagessen oft alleine sitzen, weil er das kaspern nicht sein lassen kann. Er bekommt dauernd Ärger beim mittäglichen Zähneputzen, weil er a) nicht fertig wird und b) oft noch Schindluder mit der Zahnpasta treibt. Auch beim Stuhlkreis muss er des öfteren außerhalb sitzen weil er dauernd stört.
Das Dumme ist, es gibt kaum „Mittel“, mit denen man ihn „kriegt“. Er ist der Typ, der bei einem Verbot die Schultern zuckt und sagt, ok, dann eben nicht. Die Erzieherinnen versuchen es jetzt mit der „Kleinkind-Methode“. Haben wir so ausbaldovert. Wir wissen genau, er kennt alle Regeln. Wenn er also mit seinen stolzen 5 Lenzen nicht in der Lage ist, die Regeln zu befolgen, scheint er wohl doch noch „zu klein“ zu sein, um normal mit den anderen zusammen zu sein.
Also wird er dann beim Mittagessen, wenn er wieder den Kasper spielt, alleine gesetzt, und darf erst wieder zurück, wenn er bewiesen hat, dass er anständig essen darf. Genauso bekommt er erst wieder Zahnpasta, wenn er bewiesen hat, dass er sich wie ein großer Junge die Zähne putzen kann.
Ich hoffe so, dass das wirkt.
Die schlimmste disziplinarische Einheit wäre übrigens, dass er in die blaue Gruppe geschickt wird, in der fast ausschließlich dreijährige sind…
Ich mach mir sooo große Sorgen, wegen der Schule. Wenn er auf eine doofe Lehrerin trifft, die ausschließlich sein Rebellendasein sieht, und der seine liebenswerten Seiten vor lauter Ärger über ihn gar nicht auffallen, dann ist er verloren.
Wenn wir ihm doch nur nicht einen solchen Dickkopf vererbt hätten. Wenn er doch nur lernen könnte, dass er charmant viel schneller zum Ziel kommt als diskutierend und meckernd.
Seufz.







