Verfasst von ehefrau am Freitag, 2 November, 2007
Ok, sie ist zwar Österreicherin (
), aber ich mag sie totzdem. Sie ist so natürlich, fröhlich und herzlich, das gefällt mir sehr.
Zur Zeit läuft ihre neue Staffel „Die kulinarischen Abenteuer der Sarah Wiener“ auf arte, Mo. – Fr. von 20:15 bis 20:40 Uhr. Das ist endlich mal wieder ein Kochsendung, die mich anspricht, ohne dieses doofe, pseudolustige Showgelaber. Ich mags lieber stiller, mehr auf die Speise oder Zutat bezogen denn auf die Person.
Solche Sendungen finde ich immer geradezu „meditativ“, mein „Fernseh-Feng-Shui“ quasi…
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Verfasst von ehefrau am Freitag, 2 November, 2007
Ich sehe sie immer wieder, ständig begegnen sie mir, brennen sich in mein Gehirn, treten mein ästhetisches Verständnis mit Füßen. Hier die modischen Missgriffe, die meine Augen besonders schmerzen:
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gestreifte oder gemusterte bunte Socken in Pumps
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Farbkombination von rosa und rot
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Kunstlederfliegerjacken à la 70er Jahre
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Baumwoll- oder schlimmer noch Frotteeslip und Hosen mit niedrigem Bund
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Sitzende Mädchen/Frauen, bei denen der String aus der Hose schaut
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Leggins jeder Art, ob solo oder unterm Rock
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diese Rückengesundheitsschuhe mit diesen dicken halbrunden Sohlen
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Rosa oder orangfarbene Kleidung bei ritzeroten Haaren
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weiße Tennissocken (besonders schlimm in schwarzen Slippern)
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Leder-Männer-Sandalen
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Wenn Männer im Anzug schwarz und dunkelblau kombinieren
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Bis unters Knie hochgezogene Herrensocken
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weiße Damenschuh oder Stiefel, die schon tüchtig verschrammt sind
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Stiefel mit Fransen
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Hawaiihemden
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Schulterpolster
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Vokuhila, egal ob bei Mann oder Frau oder Kind
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Männer mit Dauerwellen
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Frauen mit an den Ohren mit Haarspray waagerecht vom Kopf weg gestellten Haaren
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Wildlederwesternstiefel
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Hautenge Karottenjeans
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Herrenjeans mit Bundfalten und Bügelknick
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Winterjacken, die nicht mal bis zu Taille reichen
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Diese riesigen schwarzen Sonnenbrillen für Damen, die sie aussehen lassen wie Puck die Stubenfliege
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Riesige goldene Flieger-Sonnenbrillen Marke „Proll“ für Herren
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Füllige Männer mit taillierten Hemden
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Frauen, die von hinten aussehen wie süße 20, von vorne aber deutlich 50 Jahre oder älter sind
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zu braune Solariumshaut
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echte Pelzmäntel
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Baseballcap mit Schim überm Ohr, auch gerne „Doofmannskäppi“ genannt
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Männer mit Panzergoldkette an Hals oder Arm
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Dicke, goldene Monogrammringe am männlichen kleinen (dicken Wurst-)Finger
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Slipper mit Troddeln dran
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Noch schlimmer: WEISSE Slipper
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Schiesser Doppelripp Unterwäsche Marke „Altherren“
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Hosen mit extrem niedrigem Bund, bei denen das Fett über den Bund quillt
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Hosen mit extrem niedrigem Bund, in denen kein Hintern steckt
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weibliche Kurzhaarfrisur: vorne Seitenscheitel mit an den Kopf gepappten Haaren, hinten stehen die Haare im rechten Winkel vom Kopf weg
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Moonwashed Jeans
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Gemixte Muster, zB. geblümter Rock, gestreifte Bluse oder kariertes Hemd und gepunktete Krawatte
Na, wem fällt noch was dazu ein?
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Verfasst von ehefrau am Freitag, 2 November, 2007
Aha. Offenbar wurde da schon wieder dem gemeinen Volk bewiesen, dass auch die erfolgreichsten, populärsten Sportidole nur Menschen sind.
Martina Hingis gab gestern auf einer Pressekonferenz ihren Rücktritt vom Profitennis bekannt. Ebenfalls erklärte Sie, dass sie wohl in Wimbledon mit einer positiven Dopingprobe (Kokain) aufgefallen sei. Auch die danach erfolgte B-Probe war offenbar positiv, eine von ihr selbst initiierte Haaranalyse aber angeblich negativ.
Martina bestreitet, Kokain genommen zu haben.
Soweit die in der Presse einsehbaren Fakten.
Aha, A- und B-Probe positiv. Haaranalyse negativ. Was soll man davon halten? Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Labor, dass Dopingproben analysiert, sich „irrt“ oder Fehler macht. Dafür ist das Thema viel zu heikel. Außerdem kann man Kokain im Blut wohl recht einfach nachweisen, nicht zu vergleichen mit EPO.
Es heißt natürlich immer im Zweifel für den Angeklagten. Aber ich muss gestehen, ich glaube nicht, dass da irgendjemandem ein Irrtum unterlaufen ist. Ich denke, sie hat gekokst. Nur warum macht man sowas? Die hat doch Kohle ohne Ende. Ist erfolgreich. Wurde sogar relativ populär für ihre Verhältnisse, seit sie wieder zurückgekommen ist.
War es vielleicht nur ein „Ausrutscher“ nach ihrer Trennung von Radek Stepanek? Ist es das Resultat ihrer Kindheit, die von ihrer extrem ehrgeizigen Mutter vielleicht „zerstört“ wurde? Oder ist sie einfach ein Luxus-Party-Girl, dass sich immer wieder mal einen kleinen „Kick“ gönnt? Ich bin ja mal gespannt, wie sich diese Geschichte noch weiter entwickelt.
Ist ja schon interessant, welches Bild man sich von einem Menschen macht, den man hin und wieder mal in Pressekonferenzen, Interviews oder eben bei der Ausübung seines Berufes sieht. Und wie man dann bei solchen Negativ-Schlagzeilen erkennt, dass man GAR NICHTS von diesem Menschen weiss.
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