Das Leben der Ehefrau

Archiv für November 2007

Langer Tach

Verfasst von ehefrau am Freitag, 30 November, 2007

… und kein  Ende in Sicht.

Ich habe heute:

  • Im Kindergarten mit den Kniprsen Weihnachtsbaumschmuck gebastelt, Hardcore kann ich Euch sagen. Sterne, geprickelt, geschnippelt, geklebt oder Ketten aus Metallfolie zusammengepappt. Ich liebe Weihnachten, aber schon vor dem ersten Dezember sowas in solchen Mengen zu tun ist echt heavy.

  • Wieder zuhause habe ich für David und mich Apfelpfannkuchen mit Vanillesoße gekocht. Soooooooooooo lecker!!! Mjam. Und wie immer wenn mir was schmeckt: David mochte es nicht. Hmpf.

  • Dann habe ich mich bei Biathlon etwas ausgeruht um dann in Phase II der heimatlichen Weihnachtsdekoration einzusteigen.

  • Dazu mußte ich erst noch einige Tools für Davids Süßigkeitenadventskalenderfüllung zu besorgen.

  • Dann war ich mit dem Hund spazieren und habe bei der Gelegenheit noch von Nachbars immergrünen Bäumen ein paar Zweiglein gemopst, die über den Zaun ragten. Auch Ilex, jippieh.

  • Dann hab ich erst mal das Wohnzimmer begehbar gemacht, David sein Zimmer aufräumen lassen und dann herangekarrt, was an Deko im Keller stand.

  • In den nächsten drei Stunden habe ich, sogar teilweise mit Davids Unterstützung, Lichterketten an Fenster gepappt und sämtliche Deko schönstmöglich im ganzen Haus verteilt. Ich bin mit dem Resultat sehr zufrieden. Dieses Jahr war das Motto: Weniger ist mehr! Und das hat tatsächlich nicht geschadet. Den Deko-Karton habe ich mindestens halbvoll wieder runtergeschleppt. Mein Liebling wirds mir danken.

  • Mit den selbst „erjagten“ Zweigen habe ich dann einen Adventskranz, der eigentlich kein Kranz sondern ein Teller ist, gesteckt. Sehr hübsch geworden isser, bin ganz stolz!

  • Schließlich habe ich noch einen kräftigen Hühnereintopf gekocht, mit selbstgemachter Hühnerbrühe, selbstgemachten Grießklößchen und jeder Menge Gemüse. Ist grad so Suppenwetter, finde ich.

  • Und jetzt muß ich noch unseren Erwachsenen- und Davids Süßigkeitenadventskalender füllen, sowie den Lego City Adventskalender aufhängen. Peter bekommt für jeden Tag eine kleine Cohiba, aber pssssst, nix verraten! Für mich gibts leckerste Pralinen mit Marzipan. Mjam.

So, ich mach mich mal ran, sonst bin ich nicht fertig, ehe der große Süße von der Weihnachtsfeier kommt.

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Let it shine!

Verfasst von ehefrau am Donnerstag, 29 November, 2007

Irgendwann in diesem Leben werde ich auch mal dabei sein!!!

Ich werde gemeinsam mit meinem Mann und meinem Kind und 99 997 anderen Schaulustigen genießen, wie der für mich zweitschönste Weihnachtsbaum der Welt (nach meinem eigenen) zum ersten Mal enthüllt und angezündet wird.

Ich werde mit David auf der Eisbahn vor dem Rockefeller-Center Schlittschuh laufen und anschließend den Geschäfte auf der 5th Avenue einen Besuch abstatten. Ich möchte sämtliche weihnachtlichen Kitsch-Klischees bedienen und mich wie Kevin in New York fühlen, nur nicht so traurig und alleine. Ich hab dann ja meine Liebsten dabei.

Der letzte New York-Besuch sollte 2001 stattfinden, gebucht war schon. Da ich aber schon schwanger war, wollten wir nach 9/11 keinerlei Risiko eingehen und sind nicht geflogen.

Seitdem kam alles mögliche dazwischen. Aber ich verspreche es mir hiermit, IRGENDWANN mal werde ich dabei sein!

Versprochen!

PS: Tut mir echt leid, Schatz, da mußt Du Weihnachtshasser dann wohl durch!

:mrgreen:

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Kometenhafter Aufstieg

Verfasst von ehefrau am Donnerstag, 29 November, 2007

Seit gestern sind es über 10 000 hits!

:mrgreen:

Ich danke meinem Macker, meinem Sohn, allen Lesern, Kommentatoren, meiner Mutter, meinem Briefträger, meiner Waschmaschine…

;-)

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Achtung Einflugschneise!

Verfasst von ehefrau am Mittwoch, 28 November, 2007

Liebe Piloten in den Flugzeugen über Neuss!

Es ist wieder soweit, Weihnachten naht und die Ehefrau hat geschmückt. Also, denkt dran, jetzt ist der Düsseldorfer Flughafen wieder nur das ZWEIThellste Areal! 

Nicht, dass ihr mir meine zauberhafte Weihnachtsdeko mit euren Triebwerken durcheinanderpustet, klar? David und ich haben uns nämlich sehr viel Mühe gegeben!

Vielen Dank!

Die Ehefrau

:mrgreen:

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Macken

Verfasst von ehefrau am Dienstag, 27 November, 2007

Stilke und Wortteufel haben neulich ihre Macken gebeichtet.

Nach tagelangem In-mich-gehen habe ich jetzt endlich auch meine gefunden:

  • ich habe eine Macke in meiner Lieblingskaffeetasse

  • ich habe eine Macke in einer sündteuren feuerfesten Jena-Glas-Schüssel…. grrrrr

  • und ich habe ganz viele Macken in unserem großen Esszimmertisch. Gerade neu habe ich die Verlängerungsplatte ein Stück über die Tischplatte geschoben, was an zwei langen tiefen Macken heute noch zu erkennen ist. Außerdem stupft David nur zu gerne sein Besteck NEBEN dem Platzset auf. Klar, da klackert es ja auch viel lauter…

  • ich habe eine Macke in einer Fußbodenkachel. Eine von den Braunen, aus Italien importierten. Das war Davids Roller…

  • viele Macken habe ich leider auch im Stäbchenparkett, da wo mein Stuhl am Esstisch steht. *schäm*

;-)

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Wir schauen grade …

Verfasst von ehefrau am Dienstag, 27 November, 2007

… „Die dümmsten Idioten der Welt“ auf Comedy Central. Sind so Homevideos von selten dämlichen Menschen, die bei noch dämlicheren Missgeschicken dummerweise auch noch gefilmt wurden.

Aber wenn man nur nach dem Titel ginge… Da müßten doch eigentlich nahezu 90% aller Fernsehsendungen so heißen, oder?

;-)

 

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Nur noch 2 x schlafen …

Verfasst von ehefrau am Dienstag, 27 November, 2007

… dann gibts endlich wieder BIATHLON!!!!

Juppiiiii!

Lena, Andrea, Kati, Martina und alle anderen, ich drück Euch die Daumen!!!

:D

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Mama’s Sorgen

Verfasst von ehefrau am Sonntag, 25 November, 2007

Heute waren wir wieder im Logolino, dem hiesigen Indoorspielplatz. Das Kind mußte sich dringend austoben und das Wetter ist ja leider eher bescheiden.

Wir nehmen mittlerweile schon keine Freunde mehr für David mit, weil er die irgendwie dauernd stehen lässt. Es gibt auch keine wirklichen Freunde bisher. Keinen, mit dem er dauernd im Kindergarten spielt oder so. Er ist da so merkwürdig. Wir haben immer das Gefühl, er hat im Kindergarten am liebsten seine Ruhe vor dem nervenden, nichts-verstehenden Kleingemüse. Ab und an, für eine kurze Zeit am Tag, „gönnt“ er den anderen Kindern seine Gesellschaft, läss sie sich gewisse Zeit an seinem Spiel beteiligen oder „beehrt“ sie mit seiner Präsenz bei ihrem Spiel, aber es scheint ihm nicht wirklich etwas zu bringen. Deswegen zieht er sich relativ bald wieder zurück.

Wie dem auch sei, heute wieder im Logolino war ihm dann doch etwas langweilig zwischendrin. Am Nachbartisch war ein Kindergeburtstag von einem Jungen, der etwa in Davids Alter war. Viele Kinder waren da nicht, hauptsächlich Erwachsene. Dafür aber ein großer neuer „Transformer“, das Geburtstagsgeschenk des Jungen. David liebt Transformer, Power Ranger und das ganze Actionfigur-Gelump, schrecklich, aber was will man machen.

Nun wurde unser Filius magisch vom Nachbartisch angezogen, bzw. von dem dort thronenden Transformer. Jetzt versuchte er es auf seine ihm typische Art, mit den Jungens dort in Kontakt zu treten, um diese heilige Actionfigur einmal genau in Augenschein nehmen zu können: Er ging hin und sprach mit dem Jungen.

Für uns ist dieses Verhalten normal, wir kennen ihn nun eben schon sein ganzes Leben und für uns ist es selbstverständlich, wie er mit anderen kommuniziert. Er macht das richtig gut und anscheinend überhaupt nicht altersgemäß. Er hält Small Talk mit Fremden, wo ICH manchmal neidisch werde, wie er es so spielend schafft, Themen zu finden, über die er mit anderen sprechen kann. Er redet einfach, sagt klar und deutlich, was er möchte, versucht mit kleinen Anspielungen zu erreichen, was er erreichen möchte und benutzt in etwa den gleichen Wortschatz wie Hape und ich. Mit 5.

Leider ist das, was wir so klasse finden, für andere Kinder genau das, was ihn ausgrenzt. Die beiden (deutschen!) Jungs am Nachbartisch (es waren noch dazu leider welche von der nicht besonders netten Sorte) verstanden offenbar ausschließlich Bahnhof. Sie waren außerordentlich befremdet, dass da ein unbekanntes Kind auf sie zukommt, sie fragt, wer Geburtstag hat, um demjenigen dann zu gratulieren und anschließend ein Kompliment über den „echt tollen Transformer“ zu machen, von dem er schon im Fernsehen die Werbung gesehen habe. Ich fürchte sie verstanden höchsten sie Hälfte der Worte, die David benutzt hat.

Ihre Reaktion war, dass sie ihn ratlos anblickten, und ihm dann den Rücken zudrehten. David ist aber niemand, der sich so leicht abwimmeln lässt, deswegen hat er es auf mindestens 5 verschiedene Arten versucht, ein Gespräch mit den beiden Jungs anzufangen, nichts half. Sie drehten ihm dauernd den Rücken zu oder ließen ihn stehen.

Während diese beiden Jungs dann spielen waren, hatte er Gelegenheit, sich den Transformer genau aus der Nähe zu betrachten, somit war das für ihn ok. Aber er dachte wohl, wenn diese beiden Kinder Transformers kennen, können die sicher auch Transformer spielen. Also nicht mit der Figur, sondern als Rollenspiel. Er versuchte eine geschlagene Viertelstunde, die beiden dazu zu überreden, nichts klappte. Und er war wirklich freundlich, ich hab genau zugeschaut. Die Jungs waren völlig überfordert mit seiner Kommunikation und seinem gesamten Benehmen. Ich bin sicher, sie verstanden nur einen Bruchteil von seinem Vokabular und betrachteten ihn in etwa genauso interessiert, wie ich einer BWL-Vorlesung lauschen würde.

In den Momenten blutet mir immer mein Herz. Ich frage mich dann immer, wie schlimm das für David ist. Er merkt natürlich genau, wie anders er ist als gleichaltrige Kinder. Meist scheint er sehr zufrieden zu sein, wenn er für sich alleine seine Ruhe hat. Aber manchmal wünscht er sich offensichtlich doch so eine Art Freund, mit dem er eine Weile etwas zusammen unternehmen kann. Andere „normale“ Kinder finden sich einfach so, die treffen sich in einem Logolino, schauen sich an und verstehen sich und spielen dann für die nächste Stunde miteinander. Er findet da irgendwie nie jemanden. Gleichaltrige verstehen ihn nicht und/oder wollen nichts mit ihm zu tun haben. Und für die größeren Kinder, die er anbetet und die ihn auch verstehen, ist er ein kleiner Pupser. Das Resultat ist das Gleiche. Er bleibt alleine.

Das kratzt schon an seinem sensiblen Gemüt, da bin ich mir sicher. Auch wenn er da – dem Himmel sei Dank – eher wie sein Vater ist, und sich nicht lange den Kopf darüber zerbricht. Aber ich wünsche mir doch einen richtigen Freund für ihn. Einen, der ihn versteht. Einen, der ihm auch mal Bescheid stoßen kann. Einen, der ihm ebenbürtig ist. Einen, der mit ihm durch Dick und Dünn geht, wie man so schön sagt.

Ich drücke ihm die Daumen.

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Handschriftdeutung

Verfasst von ehefrau am Sonntag, 25 November, 2007

Gefunden bei Wortteufel: Handschriftendeutung

Die Deutung meiner Sauklaue brachte folgendes Ergebnis:

Die Ehefrau gibt sich sehr beherrscht bzw. diszipliniert
und besitzt einen ausgeprägten Ordnungssinn. –> *prust*

Sie ist sinnlich, warmherzig, gemütlich und phantasievoll. –> stimmt
Im Großen und Ganzen wirkt sie gelassen bis uninteressiert, –> *gröhl*
wenn sie aber von einer Sache überzeugt ist, überrascht sie
ihre Umwelt durch ihr überschwängliches und begeisterungsfähiges Auftreten. –> aha?!

Sie ist lebhaft und kontaktfreudig. –> stimmt
Mit viel Verständnis für die Belange anderer. –> oh, wie nett!

Die Ehefrau ist anderen Menschen gegenüber immer offen und aufgeschlossen. –> hach!
Der Umgang mit Menschen macht ihr Spaß, –> stimmt
der ideale Arbeitsplatz ist da, wo sie mit anderen Menschen zu tun hat. –> stimmt auch

Sie arbeitet sehr genau und zeichnet sich durch rationales, analytisches Denken aus. –> wow, gar nicht gewußt!

Sie ist ein sehr humorvoller Mensch, bemüht sich, mit diesem Humor niemanden zu verletzen. –> immer?! echt?! ;-)

Die Ehefrau wirkt oft etwas nervös und wenig entspannt. –> gar nicht!

:mrgreen:

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Wenn der Leihwagen ein Twingo ist…

Verfasst von ehefrau am Samstag, 24 November, 2007

… und der immer noch rückengeschädigte Liebling damit lieber fährt, als mit Ehefrau’s etwas größerem Wagen, weil ein “neues“ Auto für das Kind immer interessant ist, bekommt Ehefrau viel zu lachen.

Erst ist das Einsteigen für Hape mit Winterjacke kaum möglich. Dann fährt er mit den Knien in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Ohren. Das Kind kann nur hinter dem Beifahrersitz sitzen, weil hinter dem Fahrersitz und dem Rücksitz jegliche Lücke geschlossen ist. Beim Aussteigen muss Ehefrau tüchtig nachschieben und den Liebling außerhalb des Autos quasi wieder auseinanderfalten.

Irgendwann nächste Woche soll endlich unser eigentliches Familienfahrzeug wieder fertig sein, mal sehen, wie oft Hape bis dahin auf die Streckbank musste…

:mrgreen:

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